Sie sieht ein bißchen wie die moderne Version von Courtney Love aus – wie auf Drogen eben, oder zumindest ziemlich durchgeknallt. Doch dass es gerade die „runtergekommenen Gestalten“ mit all ihren Exzessen sind, die immer für eine (Stimm-)Überraschung gut sind, wissen wir spätestens seit Amy Winehouse. Gewaltig in sich hat es auch die australische Sängerin Sia Furler…
Dass die 32-Jährige einen kleinen „Sprung in der Schüssel“ hat, weiß man spätestens nach einem Blick auf ihre Internetseite, die aussieht wie die Gemälde, die ich im Alter von 4 Jahren zusammengekritzelt habe. Auch zu ihren Worten zur eignen Person auf Myspace fällt mir nur „Sind wir nicht alle ein bißchen Bluna?!“ ein:
„my name is sia furler. i am a unicorn fart. i was born out of the butthole of a unicorn called steve. someday i’ll die. between now and then i’m going to keep my shit together and sing my fucking heart out. i love dogs. they’re my people. one day i’ll write a real biography.“
Aber hey – welcher Künstler ist schon normal? Und gerade Sia Furler kann es sich dank ihrer Hammer-Stimme erlauben etwas GaGa zu sein.

Klingeln dürfte es bei den meisten, wenn sie Sias Song „Breath me“ hören – das ist nämlich ein Titel von dem „Six feet under“ Soundtrack und ein allgemein bekannter Titel. Inzwischen wurde Sia Furlers neuster Track „The Girl You Lost“ released – bisher aber nur im UK. Reinhören dürfen wir natürlich trotzdem schon unter http://www.myspace.com/siamusic
Wie sich Sia Furlers Musik anhört? Echolog hat folgende Beschreibung auf Lager:
„Die musikalische Spanne reicht weit: zarter
Folk bei „Left Behind“, eher soulig angehaucht „This Fine Social Scene“, elektronisch-instrumental „Seeing Things“, psychedelisch im Walzertakt „The Pageant Of The Bizarre“. An allen Enden und Ecken lauern überraschende Wendungen, Songstrukturen werden aufgebrochen und dann wieder im schönsten mehrstimmigen Harmoniegesang gefestigt. Alles „ein bisschen hippiemäßig“, wie Sam Hardaker zugibt, aber einfach nur: schön.“
Meine Empfehlung ist jedoch: Einfach selbst mal reinhören – es lohnt sich!
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