Der Sommer 2008 hat nicht nur bunte, sondern eben auch besonders viele und abwechslungsreiche Trends im Gepäck. Darum gibts hier und jetzt die Fortsetzung von Chrissi’s Trendreport für diese Saison (Erster Teil: „Der Sommer zieht sein buntes Band“)…
- ETHNO-LOOK: Wer bei dem Begriff „Globalisierung“ nur an Wirtschafts- und Politikthemen denkt, der liegt flasch. Denn auch in der Mode hält sie Einzug – die Globalisierung. Will heißen: Für diese Saison ließen sich die Designer von fremden Kulturen inspirieren (siehe Bild links: Pollini). Das Ergebnis ist der sogenannte „Ethno-Look“ mit den farbenfrohen Ethno-Prints
. Dieser Style der fernen Länder wirkt exotisch und feminin. Meist sind die Kreationen aus weichen, weiten und fließenden Stoffen. Auch im Bereich Accessoires gibt es einen Ethno-Trend – darunter fallen zum Beispiel die auffälligen Armreifen, Ohrringe und Ketten aus Holz. Auch bei diesem Trend gilt jedoch mal wieder die Devise „Weniger ist mehr“. Schließlich wollen wir nicht wie wildgewordene Hippies aus der Love&Peace-Ära rumlaufen. Daher auf ein schmalgeschnittenes knielanges Kleid im Ethno-Look zum Beispiel eine schlichten schwarzen Blazer ziehen. Wer bereits flatternde Tuniken mit bunten Prints trägt, sollte auf pompöses indisch angehauchtes Goldgehänge verzichten und Jesus-Latschen verzichten. Wer die Regel “One at a time“ beherzigt, verhindert am sichersten, in ein modisches Fettnäpfchen zu treten.
Fundstücke im Ethno-Look bei asos:






Folgendes aus der bunten Welt der Ethno-Looks hat Miss Selfridge zu bieten:



Bei New Look habe ich das hier gefunden:



Und auch bei Oasis lassen sich die entsprechenden Stücke für den Ethno-Look finden:



- 50ER-JAHRE: Weite Röcke und betonte Taillien – das sind die Merkmale der 50er-Jahre und diesen Sommer ist beides wieder angesagter denn je (siehe Bild links: www.brigitte.de).
- In den weiten, voluminösen Glocken- und Tellerröcken darf sich jede Fashionista ein bißchen wie Audrey Hepburn fühlen.
- Hier ein paar Beispiele von den Catwalks von Donna Karan, Daks, Fendi und René Lezard.





- ROMANTIK: Weich fließenden Chiffonstoffe, Pastelltöne, Transparenz und verspielte Details wie Schleifen, Raffungen und Rüschen zeichnen den Romantik-Look aus. Übrigens: Transparente Kleidungsstücke mögen auf dem Laufsteg én vouge sein, aber im Alltag doch bitte lieber was drunter tragen. Der Trend zur verspielten Romantik war bei Designern wie Monique LHuilier, J. Mendel und Sonia Rykiel zu sehen:




- KNALL-FARBEN: In dieser Saison wird es bunt im Kleiderschrank. Grund sind die angesagten Neon-Farben. Ganz vorne mit dabei: Gelb. Aber auch Türkis, Lila, Blau, sowie ein kräftiges Pink oder Grün sind wieder im Kommen. Da die grellen Farben an sich schon auffällig genug sind, sollten die Schnitte eher simpel – clean cut also – sein. Gerne können auch zwei Neon-Töne miteinander kombiniert werden. Wem das Ganze zu gewagt ist, der setzt einfach auf Accessoires wie Taschen, Gürtel und Schmuck in Knall-Farben.
Die Bilder von www.Brigitte.de zeigen einige Outfits in Neon, die die Designer diese Saison über die Laufstege schickten:


- BLUMEN-PRINTS: Ein wichtiger Trend des Sommers 2008 sind natürlich die Blumendruck. Mehr dazu findet ihr hier (einer meiner älteren Blogs, da ich dazu bereits etwas geposted hatte).
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