Auf der Suche nach verlässlichen Größen in unserem Land begegnet uns allenfalls Dieter Bohlen – wenigstens bei dem können wir uns darauf verlassen, dass er wohl bis an sein Lebensende bei DSDS die Welt mit dummen Sprüchen zuballern wird. Ach, und dann wäre da natürlich noch Detlef D. Soost, der gewiss weiterhin eine Popstars-Band nach der anderen in den Ruin choreografiert. Ja, das ist es, was Deutschland zu bieten hat und das ist auch genau die Ebene, auf der sich die Welt der meisten Jugendlichen abspielt: Casting-Shows, dumme Sprüche, mit Nichtskönnen groß und berühmt werden. Indess jammert das „Bildungsbürgertum“ über die zunehmende Politikverdrossenheit der jungen Hoffnungsträger von morgen und ambitionierte Buchautoren erklären den Nachwuchs – zu Recht – zur „Generation Doof“. Doch wen wundert es, dass sich mancher Jugendlicher vom politischen Verwirrspiel überfordert fühlt? Schließlich zaubert die SPD einen Parteivorsitzenden nach dem anderen aus dem Hut und zelebriert die „Aus Alt mach Neu“-Masche, die CDU stürzt Fraktionschef Friedbert Pflüger, in Hessen ist das Unmögliche plötzlich möglich und wirklich grün ist sich sowieso niemand mehr…
Zwischen Pest und Cholera…
September 13, 2008 · 8 Kommentare
Kategorien: Gesellschaft
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